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 Betreff des Beitrags: Arbeits- und Vertragsrecht
Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 18. Februar 2011, 09:45 
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Oft werden Arbeitsverträge zunächst mündlich geschlossen, spätestens nach einem Monat muss der Arbeitgeber dem Beschäftigten jedoch eine schriftliche Bestätigung der Vertragsbedingungen geben. Allgemein sollten Sie darauf achten, dass Ihr Arbeitsvertrag folgende Punkte enthält: Name und Anschrift der Vertragspartner, Art der Tätigkeit, Bezüge und Zulagen, Stellenbeschreibung und Arbeitszeit, Laufzeit des Vertrags, Kündigungsfristen und Termine, Jahresurlaub und sonstige Sondervereinbarungen.

Die Probezeit dauert höchstens sechs Monate. Nach der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist einen Monat. Je länger man in einem Betrieb gearbeitet hat, desto länger wird die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber.

Für die Arbeitslosenversicherung sind die Arbeitslosenkassen (a-kassor) zuständig. Wer arbeitslos wird, dem zahlt die a-kassa eine Grundversorgung von bis zu 34 € am Tag. Dies geht, wenn man in den letzten zwölf Monaten in Vollzeit gearbeitet hat. Mehr Sicherheit gibt es für Arbeitnehmer, die Mitglied in der a-kassa werden: Sie bekommen zusätzlich bis zu 73 € Lohnersatz am Tag, falls sie frühestens nach einem Jahr Mitgliedschaft arbeitslos werden. Man muss sich als Arbeitnehmer selbst darum kümmern, Mitglied in einer Arbeitslosenkasse zu werden, und die Beiträge zahlen. Der Arbeitgeber zieht keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung vom Gehalt ab.

Wer wegen Krankheit nicht zur Arbeit geht, bekommt am ersten Krankheitstag kein Gehalt gezahlt (Karenztag). Vom zweiten Tag an bekommt man vier Fünftel des Gehalts weiterbezahlt. Wer noch teilweise arbeitsfähig ist, bekommt ein anteiliges Krankengeld. Mindestens 25 Tage Urlaub im Jahr sind gesetzlich vorgeschrieben, häufig sollten vier Wochen davon zusammenhängend im Juli oder August genommen werden. Der Lohn wird in dieser Zeit fortgezahlt, außerdem gibt es ein Urlaubsgeld in Höhe von 12 Prozent des Jahresgehalts. Rund 80 Prozent der Arbeitnehmer gehören einer Gewerkschaft (fackförbund) an. Sie sind in einer von drei Dachgewerkschaften zusammengefasst: dem Schwedischen Gewerkschaftsbund (LO, für Arbeiter), dem Zentralverband schwedischer Angestellter (TCO) und dem Schwedischen Verband der Akademiker (SACO). Die Gewerkschaften beraten Arbeitnehmer in arbeitsrechtlichen Fragen und helfen bei Streitfällen. Ein Gang vor den Arbeitsgerichtshof ist so nur selten notwendig. Mehr Erläuterungen zum Arbeitsrecht finden Sie auf der Website von EURES unter *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** unter dem Punkt „Leben und Arbeiten“.

Auf der Seite der ba-auslandsvermittlung gibt es weitere Tipps zum Thema » Arbeiten in Schweden «.

Link: www.ba-auslandsvermittlung.de

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Es ist nicht genug, zu wissen, man muß es auch anwenden; es ist nich genug, zu wollen, man muß es auch tun!
(Johann Wolfgang von Goethe)

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